Seminar: Innen- und außenpolitische Perspektiven für Europa

Die JEF Hamburg veranstaltet im Februar ein Wochenendseminar namens „Europa Akademie“ zu den innen- und außenpolitischen Perspektiven für Europa. Die Akademie findet in Heringsdorf (Schleswig-Holstein) im Seminarzentrum der Alfred-Toepfer-Stiftung statt, auf einem sehr schön gelegenem Gutshof nahe der Ostsee. Die Kosten betragen 30 Euro inkl. Unterkunft und Verpflegung. Zu den Referenten zählen u.a. Vertreter der Hamburger Staatskanzlei, der Bertelsmann-Stiftung und der Europa-Union Deutschland.

Hier gehts zum Programm:

 

Stammtisch in Hannover

Alle JEF-Interessierten aus dem Raum Hannover treffen sich heute, Montag, 14.11. um 16 Uhr in der BarCelona am Raschplatz zum Stammtisch! Kommt zahlreich!

Praktikumsplatz Europa-Union in Berlin

Liebe JEF,

in der Bundesgeschäftsstelle der Europa-Union in Berlin ist ab dem 9. Januar bis etwa zum 30. März ein Praktikumsplatz zu vergeben. Das Arbeitsgebiet umfasst die Bereiche Veranstaltungsmanagement, Öffentlichkeitsarbeit und Mitgliederservice. Das Praktikum wird mit 400 € im Monat vergütet. Wir würden uns sehr freuen, wenn Ihr unser Angebot an Eure Mitglieder weiterleiten könntet. Die Ausschreibung findet Ihr auch auf unserer Webseite: http://www.europa-union.de/kontakt/bundesgeschaeftsstelle/ Bewerbungsschluss ist der 25.11.11. Beste Grüße Marco Schwarz

Assistent der Geschäftsführung Europa-Union Deutschland Sophienstr. 28/29D – 10178 Berlin Tel. +49 – (0)30 – 3036201-32Fax +49 – (0)30 – 3036201-39 marco.schwarz@europa-union.dehttp://www.europa-union.de

„Europa,darf’s noch etwas mehr sein!?“

Liebe JEFerInnen,

vom 18. – 20. November 2011 findet in Berlin unsere Akademie zur
Vertiefung der Europäischen Union statt. Unter dem Titel „Europa,
darf’s noch etwas mehr sein!?“ wollen wir zusammen darüber diskutieren,
wie wir Europa weiter entwickeln wollen und Moderationstechniken lernen.

Anbei schicke ich Euch den Flyer zur Akademie. Ich würde mich freuen,
wenn Ihr nicht nur daran teilnehmen würdet, sondern die Informationen
in euren Sektionen auch breit streuen würdet.

Anmeldung und Teilnahmebedingungen findet Ihr hier:

http://www.jef.de/akademie

Das aktualisierte Programm hier:

http://www.jef.de/projekte/akademie/verbandstoff-akademie-fuer-junge-freiwil

lige/programm/

Viele Grüße,

Lutz Gude
Geschäftsführender Bundessekretär

Gebt uns Eure Stimme!

Informationen
Liebe Unterstützer,

die DiBa gibt 1000€ an 1000 Vereine und die JEF Deutschland nimmt an der Aktion teil. Das einzige, was wir erreichen müssen, ist unter die Top 1000 zu gelangen. Bitte stimmt für uns ab!

Hier ist der Link:

https://verein.ing-diba.de/sonstiges/10178/junge-europische-fderalisten-deutschland

Hintergrund:
Zwar scheinen 1.000 Euro bei unserem Jahresbudget nicht viel zu sein, doch der große Vorteil ist, dass das Geld nicht projektgebunden ist. Wir können es also zur Anwerbung von anderen Fördermitteln benutzen. Damit können wir die 1.000 Euro der DiBa vervielfältigen.

Bitte beachtet, dass ihr drei Mal abstimmen könnt. Es wäre auch schön, wenn ihr den Aufruf streuen könntet.

Vielen Dank für eure Unterstützung. Ihr könnt sicher sein, dass wir das Geld sinnvoll einsetzen werden.

Europäische Grüße,
Euer JEF-Bundesvorstand

Kroatiens Beitritt zu EU

Nun ist es also soweit : Kroatien soll als 28. Staat in die EU aufgenommen werden. Die Beitrittsverhandlungen, die bereits seit 2005 laufen, wurden am 30.6. abgeschlossen, der Vertrag soll noch in 2011 unterzeichnet werden. Doch der Beitritt Kroatiens zu EU spaltet die Meinungen. Gerade in Anbetracht der herrschenden Europäischen Probleme, des Pleitestaat Griechenland und die wachsende EU-Skepzis lassen die Osterweiterung zu einem schwierigen und komplizierten Akt der Europäischen Integration werden. Dennoch beinhaltet der Beitritt Kroatiens einige Argumente, die für die Osterweiterung in der Europäischen Union sprechen.

Beitritt als Friedensgarant

Was als Friedensgarant beginn muss weitergeführt werden. Die EU steht für die Sicherung des Friedens und als Friedensstifter. Ein Krieg zwischen den EU – Staaten scheint seit mehr als 50 Jahren unvorstellbar. Die EU hat es geschafft, Frieden innerhalb ihrer Grenzen zu erhalten. Allen sind die Konflikte gerade zwischen Kroatien und Slowenien bekannt. Das immerwährende Konfliktpotential macht ein friedliches Zusammenleben schwierig. Der Beitritt Kroatiens würde dazu folgerichtig führen, dass in den Balkanstaaten die Konflikte zwischen den Balkanstaaten beigelegt werden und die Menschen wieder zueinander finden. Um Frieden zu bewahren und zu stiften, führt die EU eine Reihe von Maßnahmen bzw. Projekte durch, die dazu führen, die Menschenrechte und Demokratie auf dem europäischen Kontinent zu fördern.

Reformbereitschaft

 Um in die EU beitreten zu können, müssen die Protokolle und Verträge der EU anerkannt werden. Grundsätzlich die Mitgliedschaft in der EU beantragen, kann jeder europäische Staat, der die Grundsätze der Freiheit und der Demokratie, die Menschenrechte und die Grundfreiheiten sowie die Rechtsstaatlichkeit achtet. [1] Kroatien hat bereits in den letzten Jahren einige Anstrengungen unternommen, um Reformen durchzuführen. So wurde z.B. die Korruptionsbekämpfung weiter vorangetrieben, in dem Verfahren gegen ehemalige Ministerpräsidenten, oder Vertreter aus Wirtschaft und Politik eingeleitet. Es wurde ebenfalls die Liste aller Kriegsverbrechen konsequent fortgeführt. Auch wurden justitielle Reformen umgesetzt. Abgeschlossen sind die Reformen zwar noch nicht vollständig, nachgearbeitet und verbessert werden müssen gerade noch die Teilbereiche Korruption und Kriegsverbrechen. Kroatien sichert jedoch weitere Reformen zu, so dass Kroatien den Ansprüchen der EU zeitnah gerecht werden kann. Personenfreizügigkeit Durch den Beitritt Kroatiens wäre auch die Grundfreiheit der Personenfreizügigkeit gewährleistet. Das bedeutet, dass sich jeder EU Bürger im europäischen Binnenmarkt frei bewegen, leben, arbeiten und studieren kann. Gerade die Möglichkeit der Personenfreizügigkeit ermöglichst den EU-Bürgern eine Identifikation mit anderen Nationalstaaten. Das Europa der Bürger wird kontinuierlich ausgebaut und verständlicher.

Abbau von Handelshemmnissen

Durch den freien Kapitalverkehr im europäischen Binnenmarkt wurden Anstöße für eine Erleichterung des Handels innerhalb der EU erarbeitet. Die Verankerung findet sich im Maastricher Vertrag wieder. Durch die Liberalisierung des Kapita- und Zahlungsverkehres wurde die wirtschaftliche Zusammenarbeit kontinuiertlich verbessert und ausgebaut. Grundsätzlich ermöglicht daher der Beitritt von Kroatien einen integrierten, offenen und wettbewerbsfähigen Finanzmärkte und –dienstleistungen innerhalb der europäischen Grenzen. Der Handel würde daher bei Geschäften mit Kroatien profitieren, indem die Abwicklung internationaler Geschäftstätigkeit stark vereinfacht würde.

EU- Gipfel dafür

 Der EU-Gipfel erklärte bereits, dass der Beitritt Kroatiens nunmehr vollzogen werden könne. Natürlich sei dies auch an Verpflichtungen geknüpft. Entsprechende Kontrollmechnismen werden eingerichtet, Überwachungen der Umsetzung entsprechend vorgegeben und überwacht. Es ist wohl allen beteiligten klar, dass ein Neumitglied Unterstützung, Führung und Hilfe benötigt. Eine Umsetzung des europäischen Rechts wird jedoch durch die zur Verfügung gestellten Hilfsmitteln beschleunigt und schlussendlich umgesetzt.

Fazit

Trotz einiger Gegenargumente, bleibt doch eins festzustellen, Kroatiens Beitritt beinhaltet ebenso Vorteile. Sollten die Kopenhager Kriterien erfüllt sein, und Kroatien auch in der Lage ist die EU-Regeln und Vorschriften umzusetzen, und die EU auch einen weiteren Mitgliedsstaat aufnehmen kann, bestehen gute Chancen auf eine erfolgreiche Integration und Weiterentwicklung der EU im Sinne des Friedenbeibehalts innerhalb der europäischen Grenzen.

News, Infos und Artikel

Jeder, der sich für Europa interessiert sollte das ONLINE-MAGAZIN  der JEF kennen. Hier werden informative und aktuelle Artikel veröffentlich, die teilweise nachdenklich machen, informieren und aufklären.

Ein Blick auf die aktuellen Themen lohnt sich auf jeden Fall.

Keine Kontrollen an der dänisch-deutschen Grenze! Aktion am 17. Juni in Krusau

Für ein Europa mit offenen Grenzen werden die Jungen Europäischen Föderalisten am 17. Juni am deutsch-dänischen Grenzübergang Krusau demonstrieren. Gemeinsam mit verschiedenen anderen Jugendverbänden soll ein Zeichen gegen die geplante Wiedereinführung von Grenzkontrollem im Schengenraum gesetzt werden.
Auch die norddeutschen Landesverbände der Jungen Europäischen Föderalisten und der Europa-Union fordern von der dänischen Regierung, keine neuen regelmäßigen Kontrollen an den Grenzen des Königreichs einzuführen. Sie appellieren an das Folketing, die entsprechenden Regierungsbeschlüsse zurückzunehmen und erklären: Grenzkontrollen sind ein Rückschritt für die Entwicklung der Europäischen Union! Ein Europa ohne Kontrollen an den Grenzen ist eine der großen Errungenschaften auf dem Weg zur Einheit Europas. Die Bürger Europas genießen es, dass sie von Helsinki bis Lissabon reisen können, ohne an den Grenzen kontrolliert zu werden. Die Ankunft von einigen tausend Flüchtlingen aus Nordafrika in der EU darf nicht als Vorwand dafür dienen, die abgeschafften Grenzkontrollen unter anderer Bezeichnung wieder einzuführen. Auch die Bekämpfung des Drogenhandels kann kein Argument sein, da dies auch ohne neue Schlagbäume und Zollstationen möglich ist. Will die dänische Regierung wirklich wieder Schranken zwischen den Partnern des Schengenabkommens errichten? „Es ist besorgniserregend, dass zunehmend rechtspopulistische Parteien in Europa die europäische Einigung bekämpfen und aus innenpolitischen Gründen Stimmung gegen die EU machen. Die Europa-Union als größte Bürgerinitiative für Europa fordert: Keine neuen Schlagbäume an den Grenzen!“ erklärte dazu Ex-Europaminister Uwe Döring als Landesvorsitzender der Europa-Union Schleswig-Holstein auf dem „Nordlichtertreffen“ Mitte Mai in Lübeck.
Interessierte können sich beim JEF-Bundessekretariat anmelden. Für die Aktion in Krusau wurde ein Bus ab Hamburg organisiert. Es sind noch Plätze frei!

Die JEF Niedersachsen wünscht allen einen schönen Europatag!

Klausurtagung EUD/ JEF Niedersachsen

Klausurtagung EUD Am Wochenende des 15./16.4. tagte der Vorstand der EUD Niedersachsen unter Teilnahme der JEF. Besprochen wurde dort u.a. das Europapolitische Konzept der Landesregierung, aber auch eine Ausweitung der gemeinsamen Zusammenarbeit zwischen JEF und EUD. Für beide Organisationen wichtig, war vor allem die Wiederbelebung des NIREBS. ein entsprechendes Schreiben hat der Landtagspräsident, Herrmann Dinkla, bereits erhalten.